DTB erneuert Forderung nach bundeseinheitlicher Regelung für Tennissport

Hamburg, 12.11.2020. Der Deutsche Tennis Bund (DTB) hat erneut eine bundesweit einheitliche Regelung zur Ausübung des Tennissport während des „Lockdown Lights“ gefordert. Während in zwölf Bundesländern Tennis in der Halle unter corona-konformen Vorgaben möglich ist, haben Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ein grundsätzliches Verbot verordnet. In Baden-Württemberg dürfen nur zwei Personen in einer Halle zeitgleich spielen, unabhängig von der Anzahl der Tennisplätze.

DTB-Präsident Ulrich Klaus hat sich am heutigen Donnerstag mit persönlichen Schreiben an die zuständigen Minister und Senatoren der Länder gewandt, in denen ein Verbot besteht, und für eine einheitliche, deutschlandweite Erlaubnis zum Tennisspielen in der Halle geworben. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum es in Bezug auf den Tennissport keine Regelungen gibt, die für ganz Deutschland gelten. Die Beschlussvorlage der Bundesregierung lässt ausdrücklich Individualsport – zu dem Tennis zweifelsohne gehört – in der Halle zu. Vielmehr bietet sich das Spiel durch den großen Abstand zwischen den Akteuren in diesen Zeiten als sichere Sportart an. Die Bundesländer, in denen Hallentennis erlaubt ist, sind die besten Beispiele“, sagt Ulrich Klaus.

In der kommenden Woche werden die Bundesregierung und die Länder zusammenkommen und die seit Anfang November geltenden Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus beurteilen. Es ist zu erwarten, dass die Landesregierungen daraufhin Anpassungen an ihren Verordnungen vornehmen. Bereits in der vergangenen Woche hatte das Präsidium des größten Tennisverbandes der Welt einheitliche Regelungen gefordert.

Im Anhang finden Sie exemplarisch das Schreiben an den Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann. Die weiteren Schreiben sind auf der Seite des Deutschen Tennis Bundes unter www.dtb-tennis.de einsehbar.

Anhang DTB:
DTB-Schreiben-an-Länder.pdf
DTB-Schreiben-an-Nordrhein-Westfalen.pdf

Quelle: Deutscher Tennis Bund