Tennis-Nachwuchstalent Flynn Baumert feiert bei den DJM einen seiner bislang größten Erfolge

Ludwigshafen. Tennis-Nachwuchstalent Flynn-Tjark Baumert aus Sinzig-Löhndorf hat bei den Deutschen Jugendmeisterschaften einen seiner bislang größten Erfolge gefeiert. In seiner Altersklasse der unter 16-jährigen landete der Schützling von Trainer Sascha Müller, der mittlerweile für die Herrenmannschaft des TC BW Bad Ems spielt und hauptsächlich am Trainingsstützpunkt des Tennisverbandes Rheinland in Koblenz trainiert, auf dem zweiten Rang. Erst im Finale musste sich der 16-jährige dem an Position zwei gesetzten David Fix (TC Wolfsberg Pforzheim e. V.) mit 4:6 und 1:6 geschlagen geben. Zuvor hatte Baumert, der seinerseits in Ludwigshafen an Position fünf gesetzt war, in der Gruppenphase seine drei Partien allesamt souverän in zwei Sätzen gewonnen und war so ins Viertelfinale eingezogen. Dort schlug er ohne größere Mühe Lasse Pörtner (TC Kirchheim/Teck) mit 6:2 und 6:4, ehe er im Halbfinale in einem echten Krimi den an Position eins gesetzten Favoriten Georg Eduard Israelan (Lübecker Ballspielverein Phönix v. 1903) mit 4:6, 6:4 und 6:4 aus dem Turnier warf. „Mein Ziel war es, die Gruppenphase zu gewinnen und somit ins Viertelfinale einzuziehen. Das ich letztendlich bis ins Finale gekommen bin, macht mich natürlich sehr stolz. Auch wenn mein Gegner im Finale zu stark war, bin ich super zufrieden mit meiner Leistung“, kommentierte Baumert. Ohnehin liegt hinter dem ambitionierten Jugendlichen ein sehr erfolgreiches Tennisjahr. Im Frühsommer konnte Baumert gleich zwei internationale Turniere in Polen und Tschechien gewinnen und verdiente sich zuletzt auf den Jugendturnieren der Internationalen Tennisföderation seine ersten Sporen. „Ich habe mich in diesem Jahr stetig verbessert. Zudem habe ich bei einem größeren Turnier vor einigen Wochen nur knapp einen Sieg gegen die Nummer eins der Setzliste verpasst, was mir enorm viel Selbstvertrauen gebracht hat. Darüber hinaus hat es mir geholfen, dass mein Trainer Sascha Müller bei den letzten Turnieren mit dabei war“, kommentierte Baumert. Der Rest des Jahres steht bei Baumert im Zeichen harter Trainingsarbeit gepaart mit einigen weiteren Turnieren, über die er sich in der Juniorenweltrangliste der unter 18-jährigen verbessern möchte. „Ich versuche natürlich mein Spiel stetig weiterzuentwickeln, möchte aber gleichzeitig in diesem Jahr noch den Sprung unter die besten 1000 der Juniorenweltrangliste schaffen“, erklärt Baumert die Zielsetzung für den Rest des Jahres. Daniel Fischer