Defibrillator-Aktion für unsere Vereine in Zusammenarbeit mit Löwenstein medical

Defibrillatoren können Leben retten. Dies hat nicht zuletzt die Fußball-Europameisterschaft im abgelaufenen Sommer gezeigt, als Dänemarks Kapitän Christian Eriksen nach einem plötzlichen Herzstillstand mithilfe eines Elektroschocks erfolgreich wiederbelebt werden konnte. Abseits der großen Sportbühnen kommt es im Amateur- und Freizeitsport ebenfalls immer wieder zu Herzstillständen, die allerdings nicht selten tödlich enden. Im Unterschied zu sportlichen Großveranstaltungen dauert es hierbei häufig deutlich länger, bis Fachpersonal inklusive der notwendigen medizinischen Geräte eintrifft. Eine Tatsache, die der Tennisverband Rheinland (TVR) nun ändern möchte.

Auch der Tennissport, dessen Beliebtheit unter anderem auf eine Ausübung bis ins hohe Alter zurückzuführen ist, bleibt nicht von Herz- und Kreislaufproblemen verschont. Im Gegenteil: Durch die nahezu altersunabhängige Ausübung des Sports sind immer wieder Risikogruppen betroffen, zu denen vor allem Männer im fortgeschrittenen Alter zählen. „Wir hatten im Rheinland leider einige Todesfälle in Folge einer Herzattacke in den letzten Jahren zu beklagen. Neben den Risikogruppen kann es jeden anderen Menschen treffen. Das hat spätestens der Fall Eriksen gezeigt“, stellt Alexander Specht, der Leiter Sportentwicklung des TVR die Bedeutung des Themas heraus. Ein Thema, dass den TVR um Specht schon länger beschäftigt und nun zu einer besonderen Initiative geführt hat. So können die Tennisvereine der Region ab sofort einen Defibrillator bei der Firma Löwenstein Medical zu einem Sonderpreis erwerben. Zusätzlich bezuschusst der TVR die ersten 100 Vereine mit einem Betrag in Höhe von 200 Euro, wodurch sich die Anschaffungskosten auf unter 900 Euro beziffern lassen. „Defibrillatoren retten Leben. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Überlebenschance in den ersten drei Minuten bei einem Einsatz des Defibrillators bei circa 75 Prozent liegt. Mit Blick auf die Altersstruktur der Gesellschaft und die generelle Gefahr beim Sport wurde es Zeit für diese Präventionsmaßnahme. Das Thema ist für uns sehr wichtig und wir sind froh in Zusammenarbeit mit der Firma Löwenstein Medical ein solches Angebot machen zu können“, erklärt Specht. Eine Aktion, die auch für Benjamin Löwenstein, den Geschäftsführer der Firma Löwenstein Medical, eine besondere Bedeutung hat. Schließlich ist Löwenstein als 1. Vorsitzender des TC BW Bad Ems mit dem Tennissport eng verknüpft. „Als tennisverbundenes, führendes deutsches Familienunternehmen freuen wir uns die Defibrillator-Aktion des Tennisverbandes Rheinland tatkräftig zu unterstützen. Mit jedem zusätzlich installierten Defibrillator erhöht sich die Chance, einen Sportskameraden zu retten“, befindet Löwenstein. Von Seiten des TVR hofft man, dass möglichst viele Vereine von der Aktion Gebrauch machen. Dazu beitragen sollen neben der lebensrettenden Bedeutung des Geräts eine handliche Bedienung sowie überschaubare Unterhaltungskosten. „Die Bedienung ist ganz einfach, da das Gerät die wenigen Schritte erklärt. Darüber hinaus werden wir zusätzlich kurze Schulungen beispielsweise bei Trainerlehrgängen anbieten. Zudem halten sich die Unterhaltungskosten im überschaubaren Rahmen. Wir hoffen sehr, dass sich die Vereine in reger Zahl beteiligen und wir einen Beitrag zur Gesundheit auf dem Tennisplatz liefern können“, so Specht abschließend über die Aktion.

Auftakt der großen Defibrillator-Aktion bei der Firma Löwenstein Medical in Bad Ems vlnr: Marco Meeß (Produktmanager Löwenstein Medical), Lothar Markus (Geschäftsführer TVR), Ulrich Klaus (Präsident TVR), Benjamin Löwenstein (Geschäftsführer Löwenstein Medical und 1. Vorsitzender TC Bad Ems) und Alexander Specht (TVR-Präsidiumsmitglied für Sportentwicklung)

Flyer Defibrillator-Aktion